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Unterm Feigenbaum

Ich saß oft unterm Feigenbaum
und träumte einen Sommertraum
von Sonne, Wärme, Blütenduft
und würzig frischer Abendluft.

Mein Traum dort unterm Feigenbaum,
ich träumt‘ ihn oft und lebt‘ ihn kaum.
Des Lebens Fülle lockte breit,
nur eines fehlte, das war Zeit.

So lief ich unterm Feigenbaum
ihm hinterher, dem Zaubertraum.
Er lag in Fesseln gut verschnürt,
von Freiheit hab‘ ich nichts gespürt.

© Elke Bräunling

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