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Vanillepudding

Am Küchenfenster steht die Schale
mit Pudding, der zum Sonntagsmahle
der Familie schmecken soll.
Es duftet herrlich nach Vanille
und da es in der Küche stille,
nascht Felix einen Löffel voll.

Einige Minuten später
fehlen schon fünf Zentimeter
der leckeren Vanillespeise.
‚Ach du Schreck, was soll ich machen?
Mama wird bestimmt nicht lachen‘,
denkt Felix und verschwindet leise.

Sein Gewissen drückt und quält,
besser wär’s, wenn er erzählt,
wo der Pudding hingekommen.
Bauchweh kommt auch noch dazu
Felix findet keine Ruh,
‚So ein Pech‘, denkt er beklommen.

„Felix!“, ruft die Mutter jetzt.
Felix zuckt und ist entsetzt.
Wird der Mundraub jetzt auffliegen?
Bekümmert schleicht er in die Küche,
die duftig voller Wohlgerüche.
„Ich weiß, ich darf dich nicht belügen!

Es roch so gut. Mit einem Male
entdeckte ich die Puddingschale
und schwupps, da war es schon passiert.“
Mama lachte und sie sprach:
„Manchmal ist mir auch danach,
es hat mich einfach amüsiert.“

Dem Felix wird ganz leicht ums Herz,
vergessen ist der Kummerschmerz
und nach dem Essen teilen Mutter und Sohn
den Rest der geschrumpften Puddingportion!

© Regina Meier zu Verl

Warmer Vanillepudding schmeckt einfach wunderbar. Wenn man nicht immer auf diese verflixten Kalorien achten müsste, könnte ich jeden Tag so eine Schüssel Pudding verdrücken. Ist unvernünftig und auch nicht gut für die Zähne, aber manchmal darf man auch mal eine Ausnahme machen, oder?

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