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An mein Kind

Wie gern
wäre ich jetzt bei dir,
bewachte deinen Schlaf
und hielte alle bösen Träume von dir fern.

Wie gern
legte ich jetzt die Hand auf deine Stirn,
nur ganz leicht,
damit du spüren könntest, dass ich für dich da bin.

Wie gern
fühlte ich jetzt deine Hand auf meiner Stirn,
sie würde mir den Schmerz nehmen,
der mich krank macht,
weil ich nicht bei dir sein kann.

© Regina Meier zu Verl

Dieses Gedicht ist vor vielen Jahren entstanden, es verliert seine Bedeutung aber niemals, denn selbst dann, wenn Kinder erwachsen sind, hat man noch immer das Gefühl, dass man sie beschützen möchte vor allem, was das Leben ihnen an Leid antun könnte. Die Sorgen verändern sich, aber sie sind da – immer.

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